Sonntag, 12. Mai 2013

Viva West Halbmarathon

What a fucking good Race!!!
PB 1:30:33


Zu Erst: 

ich habe im Ziel geweint - ja, ich habe wirklich gaaaaaanz kurz ein Tränchen verdrückt - , weil ich auf meine Uhr gesehen habe und dort eine 1:30:33 stand und keine 1:29:59 - aber die Freude hat doch überwogen :-D 

34 Sekunden schneller war mein Ziel für 2013. Gut, dieses Goal habe ich dann doch FAST sehr früh im Jahr schon erledigt.
Mein neues Ziel ist demnach eine 1:24:59 :-P

Zum Lauf:

um 7.15h ging es für mich Richtung Zollverein, um meine und Utes Startnummer bei meinem Trainer abzuholen, da dieser dort wieder einen Stand hatte, um die Läufer zu unterstützen. 
Mit dem Auto war jedoch kein durchkommen, denn ab 6h war bereits das GANZE RUHRGEBIET abgesperrt, also schnell ein paar Zeilen zur Organisation:
Diese war wirklich grotten schlecht. Die Helfer am Streckenrand, an den Absperrungen und auch so während des Laufens kamen fast alle aus Bochum von einer Firma, demnach hatten diese wirklich NULL AHNUNG von den Städten, von den Straßen, von dem Ablauf und auch sonst wussten sie einfach nichts. Aber scheinbar gab es noch nicht genug freiwillige Helfer - da dieser Lauf ja dieses Jahr das erste Mal stattgefunden hat, und somit mussten extra Stewards bezahlt werden, leider an der falschen Ecke gespart.

Gut, trotzdem hatte ich dann unsere Startunterlagen irgendwann in den Händen und über die Autobahn ging es dann auch fix Richtung VeltinsArena, da fing dann aber natürlich das Theater erneut an.
Wo zum Teufel waren die versprochenen BusShuttle???
...nach 20min herumirren und an der Straßenbahn stehen, hat uns und den ca. 500 anderen Läufer ein netter Polizist darauf hingewiesen, dass die Bogestra keine Anweisung hat und demnach nur die ganz normale Bahntaktung läuft. 
ALSO, alle 10min eine Bahn Richtung Start. 

Kurz um, Ute und ich haben uns schon einmal 4 Kilometer laufend zum Start warm gemacht. 
Gut, dass wir erst 9h hatten und die meisten Marathonläufer noch verzweifelt an der Bahnhaltestelle "VeltinsArena" standen.
Der Start sollte daraufhin sogar verschoben werden, was aber dann wohl doch nicht geschah und so sind natürlich einige Marathonis gar nicht gelaufen oder erst um 9.30h mit uns Halbmarathonis gestartet. 
----> Mehr dazu auch morgen in der WAZ, mit einem netten Statement von mir!!!


rot = M, blau = HM


Jetzt zum eigentlichen Lauf:
Der Start folgte dann pünktlich um 9.30h. 
Wir haben uns im zweiten Startblock eingeteilt und sind genau 5min später gestartet - das war immerhin Timing.
Die Oberbürgermeister aus allen teilnehmenden Städten standen auch schön am Start und haben "wie die Queen" die Händchen in die Luft gestreckt und alle begrüßt :-D

Natürlich hat es nach 2km das erste Mal Regen, perfekt, da war man dann schon einmal klatsch nass, es hat dann auch immer mal wieder kurz geregnet. 
Ok, das war halt ganz MEIN Wetter, ich stehe auf diese milden Temperaturen, denn dann brauchte ich heute nur zweimal Wasser über den Kopf kippen, und überhitze nicht :-P
...trotzdem war es verdammt windig auf der Strecke und auch die Höhenunterschiede und vielen Ecken, Kurven und Kanten haben die Strecke schwierig zu laufen gemacht.

(Eine schöne Strecke ist was anderes, aber ich hatte ein Ziel und da konnten mich auch 100HM oder kleine Schauer nicht aufhalten.)

Nachdem ich bei km 5 schon den ersten Startblock eingeholt hatte, war mir sowieso alles egal, denn ich wusste "HEUTE WIRD MEIN TAG".

Die ersten 8km sind Ute Spicker - meine Teamkollegin - und ich noch zusammen gelaufen, dann habe ich sie jedoch erstmal ziehen lassen, da ich noch für die "Bergetappe" genug Körner haben wollte. Bei KM 17 habe ich sie jedoch dann wieder eingeholt und lief sogar 2 Minuten vor ihr ins Ziel.
Trotzdem, Hut ab, eine 1:32:00 bei einem Alter von 52 Jahren ist schon eine große Leistung. Sie wurde somit 1. in ihrer AK und 6. Gesamt bei den Frauen!!!

Leider war man von km 8-17 ziemlich alleine, der Weg ging nämlich über die alte Erzbahntrasse, an der wirklich kaum Zuschauer waren, landschaftlich natürlich attraktiv, wenn auch eher für einen Spaziergang oder eine MTB Tour. Ich denke, dass viele Läufer, deren erster Halbmarathon das heute war, den Spaß an so einem Wettkampf verloren haben, oder sogar echt mit sich kämpfen mussten nicht stehen zu bleiben oder langsamer zu werden!!!

Der Zieleinlauf war dann umso schöner, viele Leute, tolle Stimmung!


Fazit:
Also, alles in allem, ein toller Tag für mich und Ute.
Jedoch eine echt schlechte Orga, eine miserable Streckenführung, wenig Stimmung am Rand der Strecke und eigentlich ein viel zu hohes Startgeld für diese Veranstaltung (natürlich mussten wir kein Startgeld zahlen, da unser Trainer 2 Freistarts bekommen hat ;-))

Ich fühle mich sehr beflügelt und könnte gerade noch Bäume ausreißen :-)
Mal sehen, was 2013 noch so drin ist!!!!


Danke an all meine Hater -  ohne euch hätte ich es nicht so weit geschafft!!!



Mittwoch, 1. Mai 2013

Duathlon Mönchengladbach

Die Generalprobe für die kommende Triathlonsaison ist bestanden - 1:08:58

Ein riesen Dank an Volker Schmadtminn auf dessen Namen ich heute starten durfte, da der Duathlon ausgebucht war (daher auch zwei verschiedene Urkunden) :-) 



Nun zum Wettkampftag selbst:

Ich bin mit dem Zug und meinem Focus Rennrad von Essen HBF bis Mönchenglabdbach HBf gefahren und von dort bin ich dann schonmal locker eingerollt bis zum Stadion Nordpark.

Stephan hat mich in Empfang genommen, mir die Startunterlagen von Volker überreicht und mich auch sonst in den Ablauf und die Strecke eingeweiht.




Die Sonne schien, es war jedoch sehr windig, daher wusste ich nicht, was genau ich anbehalten sollte an Klamotten. Ich habe mich für einen Triathloneinteiler und ein Radtrikot entschieden - relativ gute Wahl, jedoch habe ich nach der ersten Laufrunde das Radtrikot schon weggeschmissen, denn die Sonne kam immer stärker raus und ich habe schon ohne Ende geschwitzt. Auf dem Rad war es dann jedoch etwas zu windig, aber ich habe durchgehalten und sogar einen Sonnenbrand davongetragen :-D



Zum WK an sich:

Ausgemalt hatte ich mir eine 1:10:00 - ich wollte 20:00/40:00/10:00 machen.


Der Startschuss fiel um 10.15 (15min hinter den Frauen).
Ich ging direkt vorne mit und versuchte mein Tempo zu finden.
Es waren keine Kilometer angegeben, und daher musste ich auf den Wendepunkt warten, um zu wissen, ob ich in der Pace liege.
Den Wendepunkt lief ich genau auf 5:00 und somit wusste ich, dass ich einfach so weiterlaufen muss. Die zweite Runde wurde mit etwas mehr Wind begleitet und die Strecke ist auch nicht ganz flach, sondern mit zwei kleinen Schotterhügeln bestückt, daher lief ich nach 20:21 auf 5km also 51. in die Wechselzone.

Der Wechsel schien etwas unkoordiniert. Ich musste meine Radschuhe einzeln anziehen, was normalerweise immer auf dem Rad passierte, jedoch habe ich die Gummis Zuhause vergessen und somit muss ich mich erst umziehen, und dann mit dem Rad raus - AUSBAUFÄHIG - ca 1/2 Minute verschenkt.
Auf dem Rad sitzend ging es dann erstmal runter zum Wendepunkt und dann stetig etwas leicht hoch.
Der Wind kam hart von der Seite und von vorne, so, dass ich schön kurbeln musste.
Mit den Gängen war ich mir nie so wirklich sicher und habe daher ziemlich viel durchgeschalten - auch das wird sich noch verbessern müssen.
Leider hatte ich auch keinen Tacho an dem Rad angebracht, so dass ich einfach nur auf meine Beine und mein Gefühl verlassen musste.
Nachdem mich auf der ersten Runde (es waren 4) schon 20-30 Leute überholt haben, habe ich einen "Gang zu gelegt" und bis zum Muskelbrennen meinen Renner getreten.
Zu meiner Verteidigung habe ich zu sagen, dass diese 20-30 Leute fast alle ihre Triathlonboliden dabei hatten, ich hatte meins auf den Rat von Volker hin Zuhause gelassen. Er meinte es reicht ein Rennrad :-(
Gut, also musste ich härter fahren, resistenter gegen den Wind und schneller die Hügel wieder runter, um die Zeiten aufzuholen. 
Leider beendete ich die Radstrecke inkl. beider Wechsel - die mit eingerechnet wurden und mich somit alleine ca 1-2 Minuten gekostet haben - nach 39:05 auf 20km und der 105. Zeit.

Und dann kam wieder meine Paradediziplin und vor allem, mein Schlusssprint.
Die Beine fühlten sich gut - besser als gedacht.
Somit lief ich wieder sehr vielen davon. 
Leider kamen mir aber auf der Wendestrecke auch schon viele wieder entgegen, so dass ich wusste, dass da nicht mehr viel drin ist an Plätze.
Trotzdem holte ich nochmal alles heraus, und mit 9:43 auf 2,5km die 24. schnellste Zeit hinten raus 

Als Gesamt 75. und 3. in meiner AK beendete ich das Rennen!







Glücklich, mit Sonnenbrand und schnell atmend holte ich mein Bike aus der Wechselzone und fuhr damit wieder Richtung Essen - ich dachte mir, es gibt nichts besseres, als den Tag mit Sonne auf dem Rad ausklingen zu lassen und für die Beine war es auch gut, diese nochmal "auszufahren"
Fazit: Da geht noch einiges, und es war ein guter Formcheck für den ersten Triathlon am 26.05






Montag, 8. April 2013

Triathlon - Trainingslager Italien


Cesenatico hieß das "kleine" Örtchen, andem wir uns vom 27.03 bis 7.4 (12 Tage) aufhielten.

Das sind die Daten von meinem Garmin:


12 Tage 
= 33:40:00 Trainingszeit
= LT 110,5km
= RT 486km
= 5.895 HM


"1. Woche" (nur 5 Tage)
= 13:50:00 Trainingszeit
= LT 40km
= RT 215km

2.Woche
= 20:30:00 Trainingszeit
= LT 70,5km
= RT 271km






IMPRESSIONEN:


















mein veganer Nachtisch











Mein tägliches Frühstück :-)































Sonntag, 24. März 2013

Halfmarathon Venloop

NEUE BESTZEIT 1:34:50




Bei Sturm und eisigen (-2 Grad) Temperaturen ging es morgens um 9h für Tyll, Jan und mich nach Venlo zum Halbmarathon.
Da Jan auf die 5km starten wollten, mussten wir bereits so früh losfahren, denn der Start des Halbmarathons war erst um 14h.

Am Stadion in Venlo konnten wir unsere Startnummern abholen und von dort ging es zum Start/Zielbereich mit dem Busshuttle - die Organisation war durchweg perfekt. Der Shuttle fuhr regelmäßig, es gab keine Schlangen, Wartezeiten oder Platzmangel. Auch das gleiche Spiel an den Toilettenwagen, keiner musste groß rumstehen und frieren, und die Toiletten waren um einiges besser als die Dixiklos beim Berlin Marathon.

Da der Start für uns ja noch lange hin war, konnten wir (Tyll und ich) uns im Festzelt warm halten, den ein oder anderen Bekannten treffen und einfach noch etwas die Beine schonen.

Um 13.30h ging es dann für uns auch los, wir wurden in unsere Startblöcke eingeteilt (Startblock 1.30-1.45h) und mit viel Musik bei Gänsehautstimmung fiel dann pünktlich um 14h der Startschuss.

Die Strecke war toll, sie führte quer durch Venlo, kleine Gassen, vorbei an Wohnhaussiedlungen und den Maas!
Trotz der winterlichen Temperaturen waren viele Leute auf der Straße, oder machten Stimmung von ihrem Balkon oder aus dem Auto heraus.
Die vielen Musiker versüßte einem die Zeit wärend des Laufens.
Es fühlte sich an, als ob ganz Venlo auf den Beinen wäre, nur um uns anzufeuern. Ein riesen Event! Der Zieleinlauf, die Verpflegung und auch die Rückfahrt waren bestens organisiert - ein Dank an der Veranstalter und knapp 16.000 Läufer für einen reibungslosen Ablauf!

Nun zum Lauf von mir:
Ich wollte ETWAS langsamer angehen, da mich ja eine Verletzungspause etwas nach hintengeworfen hat, aber der Plan war trotzdem meine Bestzeit von 1:40h aus Hamburg zu unterbieten.
Alles lief lange nach Plan, auch, wenn der Wind auf dem freien Feld und die Temperaturen mir etwas zu schaffen machten.
Bei Kilometer 19 hatte ich jedoch etwas Probleme mit dem Magen - ich weiß nicht, ob es an dem Frühstück lag (ich vertrage kaum Essen vor einem Lauf) oder daran, dass ich während des Laufens nichts getrunken habe (auch das ist eigentlich bei einem Halbmarathon ok, ich brauche keine Verpfelgung, erst ab 2h wird es bei mir knapp)
Auf jeden Fall hatte ich mit Krämpfen im Magen zu kämpfen, weshalb ich mein Tempo etwas drosseln musste.

Wenn ich einfach etwas früher das Tempo angezogen hätte, die Krämpfe nicht gewesen wären und das Wetter mitgespielt hätte, dann wäre sicher auch eine 1:30:.. drin gewesen, aber es hat nicht sollen sein und für den ERSTEN FORMCHECK des Jahres, war es ein tolles Erlebnis und eine gute Verbesserung!

Jetzt weiß ich, an welchen Schrauben ich noch drehen kann - manchmal bin ich einfach zu vorsichtig und laufe zu langsam los - ABER AN DIESER STELLE KEINE AUSREDEN!!! (weder das Wetter noch die Pace)

Samstag, 16. März 2013

Neues Bike - neuer Spaß - neue Motivation

Cervelo P2 - das meistgefahrenste TriBike beim Ironman auf Hawaii

ENDLICH!!!!!
(abgeholt am 9.3 in Bonn beim Cervelo Händler)

Da ist es, der Traum meiner schlaflosen Nächte und vieler anderer Triathleten


Ich bin verliebt!
Neben meinem weißen Engel, und dem blauen Wundern, nun eine graue Maus ;-)




Die ersten 5 Stunden und über 100km sind auf der Rolle gefahren und ich freue mich auf das schöne Wetter und die kommende Saison :-)


ALLE DREI ZUSAMMEN :-)


Sonntag, 17. Februar 2013

Baldeneysee-Runde

Eines schönen Sonntagmorgens:
Nachdem die Zwangspause nach quälenden 4 Wochen Alternativtraining (plus 2 kompletten Wochen Sportpause) für mich endlich wieder vorbei ist, ging es mit dem Team wieder zum gemeinsamen Sonntagstraining.

Sebastian, Tyll (der schaut besonders toll), ich



Da unser lieber Herr Trainer gerade seine Zeit bei 20 Grad und Sonnenschein verbringt, haben wir uns kurzum dafür entschlossen diesmal am Baldeneysee zu laufen, und nicht, wie sonst Sonntags am Stadtwald.
Abwechslung musste her, für die Jungs, von der Stadtwaldrunde, und für mich vom Alternativ Training, auf dem Crosser oder Laufband....*schnarch*




Bei super tollem Wetter und einer Kulisse, die ich so in ihrer Gesamtheit noch gar nicht gesehen habe, habe ich die ersten paar Meter mal wieder in Laufschuhen verbracht.



Fazit:
Nach 1:18:22 waren wir rum, um den See (ca. 15km) -
Es war ein schöner Dauerlauf.

...und ich muss sagen, es war so, als ob ich 4 Wochen nicht anders gemacht hätte, ich habe das Laufen weder verlernt, noch hat mein Herz-Kreislaufsystem mir eine Grenze aufgezeigt.
Das Alternativtraining in den unterschiedlichsten Herzfrequenzbereichen hat mich doch "fit" gehalten.
(Im Schnitt 160km Rad, aber nur 10km die Woche zufuß gewalkt)

siehe dazu:
http://mrveganrunner.blogspot.de/p/trainings.html


Ausblick
Am kommenden Wochenende geht es dann auch schon zum Kilometer"fressen" auf Langlaufski nach Österreich. Dort wird zwar wieder ein Alternativtraining absolviert, aber diesmal mit einem noch größeren Wochenumfang und vor allem, etwas spezifischer.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Jahresrückblick 2012



So schnell ist das Jahr 2012 auch schon wieder vorbei!
Viele Läufe wurden gelaufen, viele Kämpfe gekämpft, viele schöne Momente erlebt und viele nette Leute sind in mein Leben getreten.
Hier habe ich einen kleinen Rückblick über das Jahr 2012:

(wem der Text zu lang ist, einfach unter "Wettkampfsaison", "Trainingsumfang" und "Persönliche Bestzeiten" meine Wettkämpfe, Trainingskilometer Erfolge im Überblick.)