Sonntag, 18. Oktober 2015

Fotoshooting - GoPro Hero 4 Silver

Ich habe die etzten schönen Sonnenstrahlen genutzt, um meine neue Kamera zu testen :-)


Die GoPro Hero 4 Silver  



Geiles Teil, die erste GoPro mit Touch Display!
Super Spielzeug für 2016, erstklassige Bilder und Videos!
Extra für das Trainingslager, lange Radausfahrten, steile Abfahrten auf Mallorca, Schwimmsessions unter Wasser, im Meer, im Becken.... Man wie ich mich darauf freue!!!


und JA, ich bin wirklich gelaufen....aber eben nur für die Bilder
...10 x 10m  = 100m - wenn überhaupt...

Zusätzlich dazu waren die Bilder auch für meinen neuen Sponsor ;-)
(aber dazu mal in Ruhe und in den nächsten Tagen mehr)










Sonntag, 6. September 2015

Reflektion - nach 9 Wochen


Lange war es still, nun muss ich meinen Mund wieder aufmachen und alles von vorne erklären

Did no Finish is not an Option

Ich fange nochmals mit meinem Leitspruch für den Ironman Frankfurt an, den ich mir sogar auf mein Shirt gedruckt habe.

Für mich wäre es nie eine Option gewesen auszusteigen, nur, weil "heute nicht mein Tag ist", "8 Wochen waren definitiv zu wenig Vorbereitungszeit", "es ist brutal heiß", "ich habe schlecht geschlafen", "das Schienbein schmerzt".... 

Das alles war nämlich an diesem Tag der Fall, und deswegen wäre ich niemals ausgestiege!!!

Auch in anderen Wettkämpfe habe ich immer gesagt, dass ich niemals wegen einer kleinen Verletzung (Schienbein, Knie,...), wegen des Wetters (ob Regen oder Hitze), wegen einer Reifenpanne oder sonstigen Pannen aussteigen werde!



3 Gründe zum Aussteigen
 
Die einzigen 3 Dinge, weshalb ich aussteigen würden (eigentlich auf jeden zu übertragen) :
1. Kreislaufzusammenbruch (aufgrund von zuwenig Energie oder Dehydrierung)
2. ein schwerer Radsturz mit Beinbruch als Folge, selbst mit einem gebrochenen Arm könnte man noch weitermachen
3. oder eben wenn das Herz einfach aufhört seinen Zweck zu tun...

So wie bei mir!!!




Reflektion

Ich bin 3,8km geschwommen, obwohl ich mir in den Tagen der Vorbereitung niemals gedacht hätte, dass ich solange schwimmen kann, habe es schließlich nie getestet, aber natürlich habe ich dran geglaubt, dass ich das schaffe, sonst wäre ich nicht an die Startlinie gegangen.

Ich bin 180km Radgefahren, auch diese Distanz habe ich zuvor nie gemacht, ich hatte eben nur 8 Wochen inkl. 2 Taperwochen spezifische Vorbreitung!

Und ich bin 1km gelaufen.
Ja genau, etwas weniger als 1km habe ich geschafft, bis ich in die Arme meiner Freundin fiel, und das Rennen abbrechen musste.

Doch um das Ganze nochmals zu erklären, ich hatte bereits seit Kilometer 70km also Stunde 4 keine Luft mehr bekommen und diese unerträglichen Herzstiche.
Klar, man schiebt es auf das Wetter, die Hitze, den Sonnenbrand, die Körpertemperatur, den Heuschnupfen da draußen auf dem Feld, die hohe und extreme Belastung und auf zu wenig Flüssigkeit...


Daher habe ich mir gesagt, ein paar Gänge runter, langsam pedalieren, Energie aufnehmen, Flüssigkeit nachtanken und dann geht's in die zweite Runde, ich fuhr bei Kilometer 90 durch Frankfurt durch und hatte nicht eine einzige Sekunde daran gedacht schon nach der ersten Runde auszusteigen, obwohl ich keine Luft bekam !!


Die 5 Phasen der Verarbeitung

Erst war ich lange Zeit enttäuscht, enttäuscht von mir, enttäuscht von meinem Rad, enttäuscht vom Wetter.

Danach wütend auf mich, dass ich so blöde war und mir mit nur 8 Wochen Vorbereitung eine Langdistanz zutraue, und habe mich gefragt, wieso nur? Wieso habe ich das Angebot nur angenommen und mir damit jetzt die Saison 2015 so versaut,.....
 

Ich habe nach dem Ironman fast 4 Wochen keinen Sport gemacht, meine Lunge musste sich erholen, mein Kopf, mein Mut, meine Motivation...
Dann aber nachdem nun 2 Monaten verstrichen waren und ein Ärzte Marathon, mit zwei Klinikaufenthalten keine Diagnose gestellt wurde, war ich einfach nur hilflos. 

Hilflos, weil niemand etwas gefunden hat, weil ich weiterhin immer noch extreme Probleme hatte, kein Lauf ging unter einem 5:00 Pace, keine Radtour mit Druck auf den Pedalen, der Puls immer ins unendliche schlug, und jeder neue Arzt den ich kontaktierte es auf meine Psyche schob: "sie haben sich da reingesteigert, nun braucht es Zeit, fangen sie langsam wieder an mit Sport"


Die Diagnose 

Ja, das tat ich, ich steigerte mich hinein, weil es auch nach 9 Wochen nicht besser wurde.
Deshalb kontaktierte ich erneut meinen Teamkollegen und Sportkardiologen Dr. Jürgen Fritsch.
Nach weiteren Untersuchungen und Gesprächen, bat er die Uni Klinik Köln doch bitte erneut über mein CT und MRT zu schauen!

und siehe da:

Herr Dr. Maintz (Chefarzt Radiologie) meldete sich kurze Zeit später direkt telefonisch bei Jürgen und erklärte ihm, dass man eine Koronaranomalie (angeborener Herzfehler der Herzkranzgefäße) entdeckt bzw. übersehen hatte.

Für mich brach in diesem Moment eine Welt zusammen und ich konnte bis dahin noch nicht einmal abschätzen, was da genau auf mich zukommen wird!


Klar war nur:
1. es ist angeboren, man kann es nur operativ beheben!  
2. es ist die zweit häufigste Todesursache (plötzlicher Herztod nach der Herzmuskelentzündung) 
3. man will sich nicht ausmalen, was hätte passieren können, wenn ich den Marathon/Ironman noch versucht hätte zu Ende zu bringen!

NUR DAS relativiert mein DID NOT FINISH!!!







UPDATE: 28.11.2015
Nun, nach fast 5 Monaten geht es wieder etwas besser. Obwohl ich noch nicht wieder voll trainieren kann, merke ich, dass es von mal zu mal etwas besser wird - auch ohne eine Operation oder behebemde Maßnahme !!

Donnerstag, 9. Juli 2015

IRONMAN Frankfurt - das erste Mal tut's noch weh

Das Video

Um erst einmal die Tage vor dem Rennen zusammenzufassen, habe ich ein Video mit mehreren Szenen erstellt. 

Witzig, jetzt im Nachhinein:

https://vimeo.com/133067047


ZUSATZ zum Video und Ausrüstung:

Der eigentliche Einteiler (mein FUSION mit langen Armen) konnte ich dann doch nicht anziehen. Er ist leider mit der Post (danke, dass ihr mal wieder alle streiken müsst!!!!) nicht bis vor dem Rennen angekommen und Jacob von TriathlonPeople hatte dann zur Expo nicht die richtige Größe dabei.... :-/
Daher musste der ASV Einteiler wieder herhalten! SEHR SEHR SCHADE...Daher habe ich mir noch zusätzlich an den Stellen, an denen ich mich nicht eincremen konnte am Rücken einen dicken Sonnenbrand!!!

Außerdem habe ich mich gegen den Aerohelm (Giro Attack) und für meinen normalen Rennradhelm entschieden, weil ich mich druch die Luftschlitze besser kühlen konnte.



Ein Satz mit X 

Ja! Wie soll ich anfangen?
Wie ihr ja bereits alle gelesen habt, konnte ich meinen ersten Ironman nicht in's Ziel bringen.
Meine Ansprüche waren zu hoch, die Temperaturen auch.
So muss ich bereits nach dem Radfahren oder eigentlich schon bei Kilometer 70 und dann erst Recht bei Kilometer 100 (in der Mittagshitze) die Segel streichen.

Nachdem ich mich dann aber noch IRGENDWIE in die Wechselzone gerettet habe und die Laufschuhe anzog, wurde mir schon bewusst, dass das ein böse Ende nehmen wird.
Also Laufschuhe an, 500m gelaufen, und zack, da wurde mir wieder ganz anders und ich befand mich am Rand der Strecke suchend und keuchend nach Magda umschauen!



DNF is not an option ???

Ganz stolz habe ich schon Wochen zuvor mein extra angefertigtes Shirt getragen....





.....und nun befinde ich mich doch genau an diesem Punkt!!!
Wie es dazu kam???  
Ein Einblick:


Wettkampfbesprechung 
  1. 26 Grad des Sees = NEOVERBOT
  2. Wetteraussichten bis zu 40 Grad (im Schatten)
Busshuttle

Um 4:00 haben wir uns aus dem Hotel zum Shuttle begeben.
Es waren schon 25 Grad und die Schwüle hat einem direkt Schweiß auf die Stirn gezaubert... Sofort war klar - das wird später noch heißer!

Pünktlich zum Öffnen der Wechselzone kamen wir mit dem Bus an.

Das Rad wurde nochmals kurz überprüft. 
Am Abend zuvor hatte ich meine Reifen auf 4 Bar abgelassen. 
Also, einmal aufpumpen bitte. 
Alles sortieren, und ab zum Schwimmstart der Profis!

Schwimmen

Vor dem Schwimmen hatte ich die Tage vor dem Rennen eigentlich am meisten Angst:
  1. Ich bin noch nie mehr als 2,5 km geschwommen :-D
  2. Der Neo war nicht erlaubt (kein Auftrieb, kein Kälteschutz)
Aber siehe da, an der Startlinie war das alles vergessen!

Der Start war einfach nur GÄNSEHAUT pur. 
2700 Starter stürzen sich gleichzeitig in den See.
Die Masse jubelt und es wurde "Pirates of the Caribbean" gespielt.


Hier das Video zum Start von einer Drone aufgenommen.
Einfach nur GEIL!!!!


https://vimeo.com/132660804


Ich habe mich extra hinten angestellt, und bin erst knapp 2 Minuten nach dem Startschuss ins Wasser. 
Ich wollte mir keine Schläge und Tritte einfangen und zu Beginn auch nicht zu schnell anschwimmen. 

Der kurze Landgang war dann eine kleine Verschnaufpause und ich konnte Magda einmal zuwinken.
Da das Wasser echt Badewannenwarm war und die Sonne so leicht auf das Wasser schien. War das auf jeden Fall der schöne Moment des Tages.

Zum Schwimmen ist noch zu sagen, dass die Strecke "nicht so einfach wie in Roth" ist.
In Roth wird einfach nur den Kanal hinab und hinauf geschwommen, in einer Linie, man kann sich nicht verschwimmen und außerdem ist dank der Schleusen auch immer das Neo tragen erlaubt. Sobald das Wasser zu warm ist, wird die Schleuse geöffnet, der Kanal geflutet und zack, ist das Wasser wieder bei 22 Grad.
Der Langener Waldsee ist in mehreren Zacken zu schwimmen.



Es lief also dann doch sehr leicht "von der Hand". 
Verrückt eigentlich. 
Wo Schwimmen sonst immer meine Hassdisziplin ist ;-)

Man sieht an den Pulswerten auch, dass nach der Anfangseuphorie schnell der Puls in den Wohlfühlbereich runterging und ich ganz entspannt geschwommen bin. 
Da ist echt noch mehr Potenzial. :-P




Also 1 Stunde 35 Minuten mit einem Landgang und 2 Minuten Wartezeit vor dem Start - TOP!


Radfahren

Ich fasse mich ganz kurz.

Bis Kilometer 70 lief alles von alleine, keine Probleme, die Sonne kam raus, aber es war noch angenehme Temperaturen, der Puls lag im Durchschnitt bei 145 - wie geplant!

Doch dann, ich konnte von JETZT AUF GLEICH nicht mehr tief einatmen.
Meine Luft war weg. 
Ich verfiel in die Kurzatmigkeit. 
Musste sofort anhalten und durchatmen.

Und jaaaa...ab dort lief es nicht mehr so rund.
Alle 5-10km habe ich angehalten. Musste längere Pausen machen.
Sobald ich dann wieder etwas besser Luft bekommen habe, konnte ich in die Pedale treten und die 30 km/h halten. 
Aber durch die vielen Pausen wurde der Schnitt auf meinem Garmin immer geringer.
Das Gleiche passierte jedoch auch mit meinem Puls.
Er fiel auf 110 (!!) hinab.
Ich musste mich mit Husten und Schwindelgefühl von einer Verpflegungsstelle zu nächsten hangeln.

Meine Verpflegung:

  • 70 g Sponsor Iso (ohne Säure) in einer Flasche - diese habe ich die erste Stunde nach dem Schwimmen zugeführt.
  • 10 Gel a 27g KH in meinem Rahmendreieck
  • 2 Gel am Rad
  • plus 6 x Salztabletten a 250mg
  • An den Verpflegungsstellen habe ich also nur Wasser aufnehmen müssen, je eine Flasche zum Kühlen und eine Flasche zum Trinken 
  • insgesamt waren es je 12 Flaschen = 24 Flaschen, also 9 Liter Flüssigkeit und 9 Liter Kühlung

Laufen

Ich rettete mich noch irgendwie in die Wechselzone.
Dort war es dann aber wie vor eine Wand zu laufen.
Ich lief die ersten 500m an und dann war es vorbei.
Ich bekam keine Luft. 
Mir wurde schwindelig und ich musste das Rennen schweren Herzens abbrechen.

Ich weiß noch nicht genau, was passiert ist und deshalb befinde ich mich derzeit in Händen mehrerer Ärzte (Kardiologie, Lungenfacharzt)





Kurzfristig bin ich ein tiefes Loch gerutscht, nun will ich aber da schnell wieder rauskommen, daher werde ich nun erstmal abklären müssen, was genau die Kurzatmigkeit hervorgerufen hat und im Anschluß an die Diagnose, neue Ziele stecken!!!

Vorerst werde ich mir aber noch mindestens zwei Jahre Zeit lassen, um wieder in Frankfurt bzw. bei einem Ironman zu starten. 

Das Durchschnittsalter liegt bei 35 Jahren - ich habe also noch genügend Zeit ;-)



Mit dem Satz aus meinem Facebook Post beende ich auch nun hier den Blog:


"Heute ist nicht alle Tage, ich komm' wieder, keine Frage!


Donnerstag, 11. Juni 2015

Renntaktik für die MD in Bonn am 14.06.2015

Am Sonntag 14.06 starte ich in Bonn 
- als Test für Frankfurt



Normalerweise ist das nicht meine Art schon im Vorfeld Zeitangaben zu tätigen, da ich sonst eigentlich einfach alles gebe und sehe, was am Ende dabei rauskommt. Das klappt super auf Sprintdistanzen, nun ist das Ziel aber der IRONMAN und genau dafür muss man eine andere Strategie fahren!
 

Am Sonntag werde ich daher das Pacing testen

Ich werde erneut mit Pulsuhr starten, so wie beim Swim&Run und auch in Duisburg beim
Halbmarathon. 

Und versuchen alles  im GA 1 bis GA 2 Übergangsbereich abzuspulen.

Eine neue Pulsuhr begleitet mich dabei: die neue V800, die ich mir nun extra für den IRONMAN zugelegt habe, da diese im Gegensatz zur M400 einen größeren Akku hat und hoffentlich die ganze Strecke per GPS und Puls (definitiv mehr als 10 Stunden 😉) aufnehmen kann!

Durch die Pulswerte ist es mir möglich zu sehen, wo mein Renntempo in Frankfurt liegen kann bzw. liegen muss.
Hat man sich einmal auf dem Rad verzockt, ist den Berg zu schnell angegangen, kommt man so schnell aus dem Laktatdschungel nicht mehr heraus und das kann ziemlich böse enden, wenn man sich auf den Marathon begibt.



IRONMAN Strecke bereits abgefahren 



Am Montag konnte ich die Strecke ja schon einmal abfahren und habe den Wind auf dem freien Feld und auch die 3 Anstiege kennengelernt. Bis Friedberg war es die Hölle gegen den Wind anzufahren, und die Hügel ziehen sich auch ganz schön, aber ab Wendepunkt lief es jedoch dann wieder und mit Rückenwind erstaunlich flüssig!
Es wird trotzdem vieles vom
Wetter abhängen. Wenn es so windig ist, wird das Radfahren mental zur Qual, weil man weiß man das ganze noch einmal abfahren muss (2 Runden)
 
Zurück zu Bonn:

Ich habe mir die Zeiten aus den letzten Jahre angesehen, habe die Strecken studiert und natürlich meine Trainingszeiten verglichen.
Nun kann ich im Vorfeld schon Aussagen über mein Grundlagentempo treffen.

Das Schwimmen findet im Rhein mit Strömung statt. 

Die 3,8km werde ich (je nach Strömung eben) in 37:00 Minuten schwimmen. 
Da würde ich wieder mit dem hinteren Starterfeld aus dem Wasser kommen, aber damit finde ich mich bereits ab ;-)

Das Radfahren werden 60km mit knapp 750 Höhenmeter sein.

Diese möchte ich in 1:55:00 fahren. Denn ich denke, dass knapp 31 km/h im Schnitt möglich sind, mit einem Puls bis 150 (denke ich....)

Das Laufen werde ich wieder in 4:30 angehen. Auch wenn derzeit (so habe ich es beim Swim and Run gemerkt) eine 4:00-4:10 auf 15km möglich wäre.  Ergibt eine 1:07:30.

Ich darf mich nicht abschießen und möchte unter diesen Wettkampf-Bedienungen meine Renntaktik, mein Material und Ernährung testen.

Die Wechselzeiten habe ich mit je 3:00 Minuten gerechnet, das ist so der Durchschnitt von den Startern im letzten Jahr.  Jede Sekunde mehr ist natürlich gut, aber auch da möchte ich nicht überzocken und wie wild aus der Wechselzone preschen.


Ergibt eine Gesamtzeit von 3:45:30



Swim: 37:00
W1: 3:00
Bike: 1:55:00
W2: 3:00
Run: 1:07:30
= 3:45:30


Fazit:

Ich weiß, sobald wenn ich mehr Gas auf dem Rad, dass ich schnell dicke Oberschenkel bekomme. Und wenn ich schneller laufe, dass ich die Tage danach wieder länger ruhiger machen muss.  Die Regenerationszeit verlängert sich enorm, das kann ich mir eben nicht leisten. Denn dann habe ich nur noch 3 Wochen Zeit bis zum Ironman ;-) Auch, jetzt im Vorfeld zu Tapern oder am Freitag/Samstag zu pausieren ist nicht drin. Ich werde am Freitag nochmal einen langen Lauf einschieben von 25km. 
Starte also aus dem Training und nehme die Einheit eben auch als Training :-)



Zusätzlich zur Taktik teste ich eben auch mein Material:



- die V800 mit Triathlonmodus



 http://www.polar.com/de/produkte/maximiere_deine_leistung/laufen_multisport/V800


- die neuen Conti 4000 S II mit Schwalbe 15 Schläuchen, in die je 30g Pannenmilch von Schwalbe gefüllt wurden


 

http://www.bike24.de/1.php?content=8;navigation=1;menu=1000%2C4%2C22%2C35;search=Conti+4000;product=65288


- die Flaschenhalterung am Sattel in der waagerechten Position von Profile Design RML 


http://www.bike24.de/p1112640.html



- mein neuer Wettkampfanzug : Fusion Speed Suit mit halblangen Armen, extra für die Langdistanz

in Rot, habe nur den roten nicht von hinten gefunden

http://triathlonpeople.de/products/fusion-speed-suit-herren

Genug zur Theorie!
Am Sonntag weiß ich mehr :-)

Dienstag, 19. Mai 2015

Ein Wochenende - zwei Premieren: 2. Landesliga Süd in Kleve



LANDESLIGA SÜD in KLEVE
17. Mai



Ich habe bei Facebook ja bereits mein Missmut verkundet: 
Daher hier nur einmal der kopierte Text von meiner Chronik:



"Es gibt Tage, da läuft es einfach nicht so rund!!! Nach der intensiven Trainingswoche, dem schnellen 10er (39:15) am Mittwoch beim Nachtlauf und dem längeren Lauf (4:50 Pace) um den Baldeneysee mit Stefan am Samstag, hatte ich gestern einfach keine guten Beine auf dem Rad, so dass ich nicht mehr als 34 km/h treten konnte. Auch das Schwimmen setzt mir zu, dass ich weiter hinten aus dem Wasser komme, war klar, dass es diesmal so weit war, gibt mir zu Denken. Die 2-3 Minuten lassen sich leider kaum mehr aufholen. Das Laufen lief aber - wie immer - rund (29. schnellste Laufzeit von 148.) Danke trotzdem an mein Team für dieses tolle Event und immerhin noch den 14. Platz von 38. Mannschaften.
Diese Woche ist locker angesagt - ....noch 7 Wochen bis zum IRONMAN"



(Danke nochmals an die Männer: Joerg, Stefan, Veli und Lars! Ihr habt mir direkt wieder neue Kraft gegeben mit euren Texten)












Zum Schwimmen ist noch hinzuzufügen, dass ich mit den 4 Jungs vom KTT auf einer Bahn war, diese sind bekannt für ihre starken Schwimmer und gute Zeiten.
750m waren in einem aufgestellten 25km Planschbecken zu absolvieren (vorherige Ausschreibungen waren 500m). Dort wurde ich natürlich oft überschwommen - im wahrsten Sinne des Wortes, ich musste mich jedes Mal, wenn die Jungs an mir vorbeizogen, versuchen nicht zu ertrinken. Hört sich lustig an, war es aber gar nicht. Klar, das Becken hatte nur eine Tiefe von 1.30m, aber trotzdem habe ich mehrere Schläge mit dem Fuß gegen den Arm oder Kopf erhalten, so dass ich auch mal zwischendrin stehen bleiben musste, um nach Atem zu ringen oder die Brille zu richten.
Wenn ich besser schwimmer würde, wäre mir das nicht passiert. Also, dort gibt es noch einiges zu tun. 

Aber genug davon!!!


Mehr gibt es auch gar nicht zu sagen, der Fokus ist nun auf die nächsten 7 Wochen ausgerichtet. Der Ironman ist Tag X, dafür möchte ich fit sein!
Bis dahin mache ich noch ein paar Wettkaämpfe, aber immer aus dem Training raus, um nicht mehr viel Zeit zu verschenken.



IMPRESSIONEN 
Quelle: Johannes Roecher, von Magdalena und vom Kleve Triathlon
































Ein Wochenende - zwei Premieren: 1. Nachtlauf Köln



Kurzer Abriss vom langen Wochenende:



NACHTLAUF KÖLN
13. Mai
Der Tanzbrunnen vor dem Start - fast wie der Fernsehgarten ;-)



Am Abend vor Christi Himmelfahrt ging es zum ersten Mal zum Galeria Kaufhof Nachtlauf in den Tanzbrunnen. Von dort führte eine tolle Sightseeing Strecke am Rhein entlang über die Deutzer Brücke, durch die Altstadt und wieder auf die Hohenzollernbrücke.
Ich wollte den Lauf eigentlich als Tempodauerlauf nutzen in (4:10-4:15). Mich packte aber bereits beim Warmlaufen mit Niclas Bock und dann am Start neben den ganzen bekannten Gesichtern die Lust und der Ehrgeiz, einmal vor der tollen Kulisse und mit dem neuen Verein im Rücken zu schauen, wo ich so stehe derzeit.

Gedacht getan!
Bei schönstem Wetter, fiel um 21.20 der Startschuss über die (nicht ganz) 10km - der Veranstalter, also die ASV Leichtathletik sagt zwar, dass er nochmal nachgemessen hat, aber unsere Uhren haben alle mindestens 100m Abweichung gezeigt.
Was sich aber mit dieser Treppe an der Endzeit wieder ganz gut ausgleichen lässt. 

Sie musste zweimal gelaufen werden, da es sich um einen 5km Rundkurs handelte.




Die erste Runde lief einfach so gut, dass ich bei 19:30 durchlief und wusste, dass die Uhr bei 39:xx stehen bleiben musste.
So war es dann am Ende auch!

43. Gesamtplatz von 1307. Männern








 Magdalena war außerdem mit mir am Start. 
Wir freuten uns beide sehr, wieder einmal gemeinsam laufen zu können. 
Sie hatte sich ursprünglich eine Zeit unter 1 Stunde vorgenommen, verpasste dies auch nur knapp und war daher natürlich etwas enttäuscht.
Auf der After Run Party von SION, mit leckerem Freibier bzw. Fassbrause, war aber schon alles wieder vergessen ;-)





 





Magdalena lief für den RUNNERS POINT Run Club Köln





 Ich lief für den ASV KÖLN



Durch den Regen am Gerolsteinerbogen

Die kurze Treppe hinunter zum Tanzbrunnen:
















Sonntag, 10. Mai 2015

IRONMAN Frankfurt - noch 8 Wochen....


Bei Facebook habe ich ja bereits kurz berichtet, dass ich beim IM FFM starte....

...hier also auch nochmal ganz kurz etwas dazu:


Also.....

"5 MINUTES TO START"

Ich habe Sascha Gramm beim IRONMAN Trainingslager auf Mallorca kennengelernt.
Dieser hat am 06. Mai in die Runde gefragt, wer noch gerne beim IRONMAN Frankfurt starten möchte. 


Er hat über sein tolles Projekt berichtet (hier nachlesen, anschauen und kräftig mitspenden: https://www.german-doctors.de/de/sinnvoll-spenden/spendenaktionen/fuer-kenia-an-den-start.html) 
Darüber hat er noch einen Spenden-Startplatz in Kooperation mit Pascal Morillon anbieten können!
(Pascal ist der Renndirektor in Frankfurt, er war außerdem auf Mallorca unser Campleiter, und ich durfte ihm demnach schon persönlich kennenlernen.)

Nicht viel drüber nachgedacht, habe ich wohl am lautestes HIER geschrieben :-)
Schnell kamen wir auf einen Nenner.
Aber natürlich habe ich mir noch gesagt, dass ich das Ganze erst glaube, wenn ich auch wirklich angemeldet bin.
....flux kam in der Nacht vom 8.05 auf den 9.05 auch schon diese Mail:




 


Seitdem kann ich an nichts anderes denken!!! :-)
Das Training und die Wettkampfplanung wurden umgeschmissen.
(Eigentlich wollte ich für meinen neuen Verein den ASV KÖLN in der Liga starten und 3 Mitteldistanzen dieses Jahr absolvieren.)

Aber es kommt doch immer anderes als man denkt.


Seit Juli 2014 ist der IM bereits ausgebucht. 

Vorteil gegenüber den Leuten, die sich ein Jahr vorher anmeldet haben:   
  • Ich mache mich kein ganzes Jahr bekloppt, sondern nur 8 Wochen)  
Nachteil: 
  • ich habe auch nur noch 8 Wochen abzüglich 2 Wochen Tapering, also ganze 6 Wochen Zeit für spezifisches Training :-D


Für alle, die mich bekloppt halten - OH JAAAAA!!!

Aber natürlich gehe ich auch ohne große Ambitionen in diesen Ironman, ich möchte NUR FINISHEN, Zielzeit ist mir egal (auch, wenn man so seine Zeiten im Kopf hochrechnet).
Ss wird an TAG X sowieso ganz anders laufen!!

Wer mich kennt, weiß außerdem, dass ich seit dem Beginn mit dem Triathlon 2010 fast jedes Jahr beim IM als Volunteer mitgeholfen habe, oder eben nur an der Strecke stand und mir nichts mehr gewünscht habe, als irgendwann mal selbst einer von diesen Triathleten zu sein, die den Main entlanglaufen.

Der Tattoo-Termin steht bereits :-P
Nun möchte ich einfach nur noch hören:


"YOU ARE AN IRONMAN"