Sonntag, 6. Juli 2014

T3 Düsseldorf - die Zweite







In der Mitte aus dem Wasser - wie immer...
dann die 40. schnellste Radzeit
und 16. schnellste Laufzeit (auf vom Veranstalter angegebenen 5,7km) 
39. Platz von 254. Männern
12. Platz AK







....Es war das reinste Chaos:
Da ich jedoch schon morgen direkt um 8.30h bei Sonne und mit der zweiten Startgruppe ins Wasser bin, hielt es sich sogar noch einigermaßen in Grenzen.

Mit 20min Verzögerung ging es dann in den Medienhafen. Das Wasser hatte knapp 21 Grad, so dass ich wieder ohne Neo geschwommen bin. Unsere die Schwimmstrecke wohl etwas zu lang, aber das ist ja für alle Schwimmer gleich. 

T1 war noch gut organisiert, da man sich sein Rad und seine Sachen noch selber hinlegen konnte. Sie war sehr lang, aber mein Rad stand wieder weit am Radaufstieg, das ist doch immer ein Vorteil.

Dann auf die Radstrecke, die zwar um einiges besser war als letztes Jahr (Kopfsteinpflaster Passagen entfielen) aber die Ordner hatten keinen Plan, wer wie wo herfahren musste und winkten viele zu früh in den Zielkanal.

Es waren kaum Wettkampfrichter auf der Strecke, demnach wurde viel Windschattengefahren. Da die Strecke jedoch suuuuuper eng und Kurvenreich war, ging es manchmal auch gar nicht anders. Nicht einmal auf der Brücke hatte man Platz zum Überholen, denn es waren überall Athleten, die sich eine Spur teilten, da der Gegenverkehr ganz normal über die Brücke fahren durfte - kein schönes Fahren!!!

Und dann die Wechselzone 2
war die reinste Katastrophe (diesmal gab es zwei Wechselzonen an unterschiedlichen Orten, der Beutel wurde vom Veranstalter dorthin gebracht).
Wo soll das Rad abgestellt werden, wo liegen die Beutel, wo kommen sie danach hin???? Keiner wusste was, in der Broschüre war alles zwar etwas erklärt, aber genau so war es dann eben doch NICHT. 
Bis ich meinen Beutel gefunden hatte, hatte ich zuvor schon mehrere andere in der Hand...echt schade, dort habe ich sicher 30-60 Sekunden verloren

Nur die Laufstrecke waren schön am Rhein entlang und gut abgesperrt. 
Meine Freundin konnte mich drei Runden sehen, was natürlich schön war, leider mangelte es aber am Rest der Strecke an Zuschauern, so dass man immer nur kurz vor der Wende ein paar Zurufe hatte. 
Das Ziel war dann einfach nur traurig, einsam,...
Die Zuschauer durften nicht bis unten an den Zielkanal,da dort keine Fluchtmöglichkeiten mehr wären, so mussten sie auf der Promenade von oben runterschauen. Man hat kein wirklich tollen "Einlaufflair" gehabt. Keine Gänsehaut, keinen der einen die letzten Meter nochmal pusht...
SCHADE!!!


Das war auf jeden Fall mein letztes Mal in Düsseldorf.
Nächstes Jahr geht es wieder nach Hamburg - das musste ich leider für dieses Jahr aufgrund meiner Prüfungen und dem Umzug zurück nach Essen streichen :-( 


Hier ein paar Zitate aus dem Triathlon-Forum:

  • was mich auch geärgert hat waren die Abweichungen aus Ausschreibung, Newsletter-Infos usw. zum tatsächlichen Ablauf. (z.B. Taschen mit AfterRace Zeugs etc. dürfen nicht in WZ1 bleiben - dann doch; Rad darf in WZ2 abgestellt werden wo man will - dann tatsächlich aber doch nicht und ich musste meins beim Wechsel wieder umhängen; in WZ2 sollen die Beutel am Ende abgelegt werden - tatsächlich sollten sie einfach liegen bleiben und ich musste wieder zurück usw.) Das war ärgerlich und völlig unnötig. Hätte man besser lösen müssen! (ist ja nicht der erste Triathlon mit 2 WZs, wie hier auch schon angemerkt) 
  • der Radkurs hat mich auch gewundert und habe selbst ich als Ortskundiger sagen wir mal auch als "stressig" empfunden. Gerade dieses ganze Zufahrts bzw. Wendepunktthema an der WZ2 war unglaublich eng, unübersichtlich usw. Das es auch wetterbedingt zu vielen Stürzen gekommen scheint, fand ich zudem sehr traurig!
    Habe ich zum ersten mal so erleben müssen und hätte vorher offen gesagt eher eingeschätzt - sollte keine größeren Probleme geben.
  • Das die Schwimmstrecke derart zu kurz war Was habe ich gelacht beim Anblick auf meine Uhr. Keine Ahnung was sie sich dabei gedacht haben... (für die OD, diese haben nur 1200m gehabt)
  • ich meine wir schreiben uns hier in der vermeintlichen "Sportstadt" immer auf die Fahne, bei allen Sportveranstaltungen ganz vorne dabei sein zu wollen und alles möglichst groß & perfekt auf die Beine zu stellen!!! (u.a. von wegen zweites HH usw. - typisch Düsseldorf und eben "Anspruch und Wirklichkeit"
  • Streckenbeschilderung! Ganz dickes Minus!! Die DTU hat eine Veranstalterordnung, die eine Beschilderung der Strecke (Abbiegepfeile, Markierung des Weges in die Wechselzone bei Mehr-Rundenkursen, KM-Schilder beim Radfahren (z.B. alle fünf oder wenigstens alle 10km), km1, km2 usw. beim Laufen) verbindlich vorschreibt.
    Ausgerechnet bei der DM wird diese Veranstalterordnung mal eben komplett ignoriert.




Einsamer Zieleinlauf als Clip

http://bkk-mobil-oil.finisherclip.de/preview.php?fcid=fc_6001#fc_6001_486





Impressionen:













 Und das war mein Recovery Menu bei Sattgrün - veganes Büfett :-)

 

Sonntag, 22. Juni 2014

Voerde Triathlon


Und noch ein Testwettkampf, bei dem ich mich relativ spontan angemeldet habe. Am 17.6 war Anmeldeschluss, am 22.6 stand ich dann um 7h bereits in der Wechselzone zum Check in meines Rades.

1:08:41
11:13
36:19 (12. schnellste Radzeit)
21:09 (5,2km - 8. schnellste Laufzeit)

10 Platz Gesamt von 101.
2 Platz AK




Da es diesmal keine Zeitnahme mit dem ChampionChip gab, sondern mit einem Chip am Handgelenk, wurden die Wechselzeiten bei allen drei Disziplinen teilweise eingerechnet.
Beim Schwimmen musste man erst noch einen langen Sandhügel hoch, bis die Zeitnahme erfolgte, und dann folgte eine 400m lange Wechselzone - aber das soll natürlich trotzdem keine Ausrede für meine schlechte Schwimmperformance sein ;-)

Die Wassertemperatur betrug um 7:30h bereits 20,7 Grad im See des Anglervereins Löhne. Trotzdem entschied ich mich für den Wetsuit, den ich eine Woche vorher im Aasee nicht benutzt hatte, was sich als Fehler rausstellte - die Zeit den Wetsuit auszuziehen, stand im direkten Vergleich, mit der Zeit, die ich dafür im Wasser sparte.

 Der Schwimmeinstieg war leider - im Gegensatz zu Bocholt - nicht einfach, überall lagen große Steine, somit war ein Landstart nicht wirklich möglich.
Beim Schwimmen habe ich ein paar Meter mehr gemacht, da ich etwas vom Kurs abgekommen bin, weil ich mich nicht genug orientieren konnte, Wasser war trübe und die Boje lag auf einmal sehr weit Links von mir. :-D

Die lange Wechselzone und auch meine frühe Anreise hatte das Gute, dass ich direkt am Radaufstiegsbalken gestanden habe, neben mir stand direkt das Rad von Mareen Hufe und somit hatte ich zwar barfuß einen langen Laufweg, aber konnte schnell aufsteigen.
Die Radstrecke führte über eine relativ lange gerade Straße mit zwei Wendepunkte, die zweimal zu befahren war. Diese Strasse lag direkt hinter dem Deich des Niederrheins, was natürlich wieder für ordentlich Gegenwind/Seitenwind sorgte, demnach hatte man leider nicht den einen Weg Gegenwind und den anderen Rückenwind, sondern immer Wind :-D

Die Laufstrecke war eine gesamte Runde, entlang des See und durch den Wald, der letzte Kilometer glich einem Crosslauf (was auch Thomas der Gesamtsieger später nochmals ansprach, nicht schlecht, nur sehr komisch von Straße/Schotter auf Wiese und Sand zu laufen)

Auf der Radstrecke habe ich schon einige eingesammelt, so lag ich danach auf Platz21., auf der Laufstrecke habe ich dann also noch ordentlich an Plätzen gutmachen können, und noch 10 Leute überlaufen.

Im Ziel war ich überaus überrascht, dass dort nur 8 Leute gestanden haben und ich wusste um mein gutes Abschneiden bereits bescheid.
Überglücklich und doch auch sehr stolz wurde ich dann zur Siegerehrung aufgerufen und bekam von Mareen Hufe (Ironman Hawaii Siegerin 2011) persönlich die Urkunde überreicht.



Impressionen von der Strecke
LEIDER BIN ICH AUF NUR EINEM FOTO ZU SEHEN


Hier sieht man ganz schön den Schwimmausstieg mit Hügel ;-)
Die Wechselzone befindet sich hinter dem Wald und dort war auch die Zeitnahme 










 Radstrecke:












Laufstrecke (Crosslauf :-D)








Eigene Bilder:

Deich, dort ging die Radstrecke entlang

Start und Ziel


Die ewig lange Wechselzone 
















Sonntag, 15. Juni 2014

Bocholt Aasee Triathlon



bearbeitete Urkunde :-) ursprünglich auf Swen Wulfestieg gestartet


10:38 (74. Schwimmzeit)
38:28 (43. Radzeit)
19:46 (24. schnellste Laufzeit)

40 Platz Gesamt von 113.
7 Platz AK

Nach einer seeeehr spontanen Entscheidung, und der Möglichkeit durch Swen, noch beim bereits ausgebuchten Bocholt Aassee Triathlon zu starten, muss ich sagen, dass ich doch ganz zufrieden mit der Leistung bin. 
Es sollte ein Testwettkampf für Düsseldorf sein und das war es dann auch für mich.

Landschaftlich ist er HERAUSRAGEND.

Das Schwimmen erfolgt als Massenstart von Land in den Aasee.
...und mit Sonne satt um 10h, 21 Grad Wassertemperatur und ich natürlich ohne Neo/Wetsuit fing der Tag gut an :-)

Die Radstrecke führt auf einer abgesperrten Autobahn 10km in eine Richtung und wieder zurück. Natürlich ist es dort extrem windanfällig, aber auch topfeben :-D
mit einem knappen 35 km/h Schnitt war es eine "akzeptable" Leistung.

Die Laufstrecke führt zwei Runden direkt am Aasee entlang. 
Beim Laufen konnte ich meinen "Patzer" aus Hagen gut machen und bin noch eine 19:46 gelaufen, und somit die 24. schnellste Laufzeit auf der Sprintdistanz.



Ich kann jedem nur empfehlen, einmal an diesem Triathlon teilgenommen zu haben
Was bei insgesamt 1400 Starter an diesem Tag (SD,KD und MD) auch für diesen Triathlon spricht.


Nächstes Jahr bin ich wieder dabei, dann aber mit etwas mehr Fokus auf diesen Triathlon.





Impressionen vom Schwimmen: 














Eigene Bilder


 

Sonntag, 25. Mai 2014

Hagen Triathlon (3. Mal)


 1:13:00
Schwimmen: 9:57 
(yeah, das erste mal SUB 10Min)

Rad: 42:41
(bei knapp 23km)
 
Lauf: 20:22 


Zeiten aus...
...2012 (11:25/51:48/24:57)
...2013 (10:41/47:12/19:33)
...2014 (9:57/42:41/20:33)

Nachdem ich im August vor 3 Jahren bereits das erste Mal an der Startlinie des Hagener Triathlons stand, und im letzten Jahr das "Unglück" mit dem Sturz geschah
(Ich danach sehr lange wegen einer Bronchitis mit Antibiotikagabe und hinterher sogar des Verdachts auf eine Herzmuskelentzündung und wegen einer Schulterfraktur, die ich mir währenddessen zugezogen hatte, pausiert habe.)
MUSSTE ich den WK noch einmal bestreiten.
 





Kurz gefasst:
Diesmal lief alles gut, das Wetter war hervorragend, die Umstände konnten nicht besser sein.
...bis auf das Laufen:
Aus der Wechselzone raus ging es noch, und dann bin ich zwischen Kilometer 2-4 einfach "eingebrochen". 
Ich hatte Bauchkrämpfe und konnte diese weder mit Wasser trinken, noch stehenbleiben, stillen....somit bin ich dort "nur noch" eine 4:30 gelaufen. Ab Kilometer 5 war es dann wie ein Wunder, und ich bin noch fast 3:30 gerannt!!!

Nach gründlicher Analyse der Situation ist mir dann aufgefallen, dass es:
1. am späten Start lag (13.30h), denn bis dahin hatte ich nichts gegessen, (zu viel vor einem WK vertrage ich nicht, aber zu wenig scheinbar auch nicht) :-/
und 2. es an der Konzentration meines Getränkes auf dem Rad lag, es war einfach zu hoch konzentriert (zu viele Kohelnhydrate) da ich ja sonst immer nüchtern trainiere, ob auf dem Rad oder auch beim Laufen.
Deshalb war mein Körper davon einfach total überrascht, er konnte es nicht auf dem Rad verdauen und somit kamen die Schmerzen in der Magengegend zustande. 

Gut, es war der erste Triathlon dieses Jahr und aus soetwas lernt man.

Das Einzige was wirklich traurig war ist, dass das Starterfeld dieses Jahr um einiges stärker war und ich - trotz der erheblichen Verbesserung  - wieder keinen Podestplatz hatte :-( 

Impressionen:


Anfahrt




mit Sack und Pack




Vorbereitung




Wechselzone





Klasse Bedingungen

Donnerstag, 1. Mai 2014

Duathlon Mönchengladbach (Saisonbeginn)




Die Triathlon- Saison ist eröffnet !!!

Und das wurde  -wie im letzten Jahr auch - mit dem Duathlon in Mönchengladbach "gefeiert".



1. Lauf: 19:01 
Rad: 35:23 inkl Wechselzeiten / 
(Garmin hat mir einen 36,4km/h Schnitt ausgespuckt)

2. Lauf: 9:55 




Im Vergleich zum letzten Jahr war das Starterfeld um einiges stärker, denn letztes Jahr wäre ich mit derselben Zeit, auf Platz 24 insgesamt gekommen. Trotzdem konnte ich 4 Minuten und 30 Sekunden zum letzten Jahr rauslaufen/fahren




Das Wetter spielte mit, die Sonne kam gegen 9.30 raus und so entschied ich mich nur im Einteiler zu starten.

Lauf:

Um 10.10 ging es für uns Männer an die Startlinie. Die Laufstrecke wurde etwas geändert zum letzten Jahr, damit es sich zu Beginn etwas entzerrt. Leider gab es wieder keine Kilometerschilder und so lief ich vollkommen nach Gefühl und dachte eher, dass ich viel zu langsam unterwegs war. 
Stellte sich in der Wechselzone dann aber anders heraus, denn angepeilt hatte ich eine 19:30.

Rad:
Die Strecke ist als ein Rundkurs von 4 Runden zu fahren. Etwas nervig, weil es da durch sehr Kurvenreich ist. Immer das Abbremsen und Antreten nach den Kurven und das Verlassen der Aeroposition ist nicht optimal, aber dafür freundlicher für die Zuschauer.
Diesmal habe ich aber alles auf eine Karte gesetzt. Ich wollte testen, dass wenn ich mehr "reintrete" ob es sich dann später beim Schlußlauf extrem bemerkbar macht, so, dass ich den Vorsprung auf dem Rad dann wieder verliere, ich einbreche,...

Experiment geglückt:
Dies war aber nicht so, die 3 Minuten, die ich reinfahren konnte (im Vergleich zum letzten Jahr) habe ich mit 12 Sekunden langsamer auf den letzten Laufmetern kompensiert. Demnach ist es sinnvoll, dass ich in Zukunft auch mehr Gas auf dem Rad geben, weil ich dort definitiv mehr Luft nach oben habe, 3-5 Minuten auf 20km, als beim Laufen, dort ca. 1-2 Minuten :-)

Guter Test: 
Der erste Triathlon kann kommen. 
Ob ich dort auch wieder meine Zeiten vom letzten Jahr unterbiete und vielleicht sogar mal ein Treppchenplatz drin ist ?????

 


Impressionen